Steuer Tools Vergleich

Die besten Steuer-Tools für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Test (09/2025).

Note: Sehr Gut

CoinTracking

Note: Sehr Gut

Blockpit

Warum solltest du ein Steuer Tool verwenden?

Die Besteuerung von Kryptowährungen ist komplex und mit hoher Fehlergefahr verbunden. Schon wenige Transaktionen auf verschiedenen Börsen oder Wallets führen schnell zu einem unübersichtlichen Datendschungel. Wer hier versucht, manuell mit Excel-Listen oder Taschenrechner zu arbeiten, riskiert nicht nur enormen Zeitaufwand, sondern auch falsche Angaben gegenüber dem Finanzamt.

Ein professionelles Steuer-Tool übernimmt diese Arbeit für dich:

  • Automatischer Import deiner Trades direkt von Börsen und Wallets (per API oder CSV).

  • Korrekte Berechnung von Gewinnen, Verlusten und Haltefristen nach deutscher Rechtslage.

  • Übersichtliche Reports, die du direkt für deine Steuererklärung nutzen kannst.

  • Zeitersparnis – statt stundenlanger Handarbeit erhältst du mit wenigen Klicks ein fertiges Ergebnis

Kurz gesagt: Ein Steuer-Tool minimiert Fehler, spart Zeit und sorgt für Rechtssicherheit. Damit kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren – dein Investment – und vermeidest unnötigen Stress mit dem Finanzamt.

 

Worauf achten bei der Tool-Auswahl?

Nicht jedes Krypto-Steuer-Tool eignet sich gleichermaßen für jeden Anleger. Die Anforderungen hängen stark davon ab, wie viele Transaktionen du tätigst, auf welchen Börsen du handelst und ob du nur klassische Coins kaufst oder auch in DeFi, NFTs oder Staking aktiv bist. Damit du das passende Tool findest, solltest du auf folgende Kriterien achten:

  1. Rechtskonformität in Deutschland

    Achte darauf, dass das Tool die deutsche Steuerregelung berücksichtigt (z. B. Haltefrist von 1 Jahr, steuerfreie Veräußerung danach, FIFO-Prinzip). Viele internationale Anbieter sind stark auf den US-Markt ausgerichtet und berücksichtigen deutsche Besonderheiten nicht.

  2. Unterstützte Börsen & Wallets

    Je mehr Börsen und Wallets du nutzt, desto wichtiger ist eine breite Integrationsabdeckung. Ein gutes Tool sollte gängige Plattformen wie Binance, Coinbase, Bitpanda, Kraken sowie Hardware-Wallets (Ledger, Trezor) problemlos anbinden können.

  3. Automatischer Import

    Die meisten modernen Tools bieten eine API-Schnittstelle, die deine Transaktionen automatisch importiert. Das spart Zeit und reduziert Fehler. Wenn du häufig tradest, ist diese Funktion unverzichtbar.

  4. Unterstützung für DeFi, Staking & NFTs

    Wer im Bereich DeFi, Liquidity Mining oder NFTs aktiv ist, sollte prüfen, ob das Tool diese Transaktionen korrekt erfassen kann. Nicht jedes Programm ist hier auf dem neuesten Stand.

  5. Datenschutz & Sicherheit

    Da du sensible Finanzdaten einträgst, spielt der Serverstandort eine wichtige Rolle. Anbieter mit Servern in Deutschland oder der EU haben einen klaren Vorteil. Auch die Möglichkeit, Daten lokal zu speichern, kann für sicherheitsbewusste Nutzer entscheidend sein.

  6. Report-Qualität

    Am Ende zählt, dass du einen korrekten, verständlichen Steuerreport erhältst, den du direkt für deine Steuererklärung verwenden kannst (z. B. Anlage SO oder Kapitalerträge). Manche Tools bieten zusätzlich einen Steuerberater-Modus, der die Weitergabe der Daten erleichtert.

  7. Preis-Leistungs-Verhältnis

    Viele Tools bieten kostenlose Basisversionen für wenige Transaktionen, während umfangreichere Pakete kostenpflichtig sind. Prüfe, ob sich das Preismodell für dein Handelsvolumen lohnt.

Häufig gestellte Fragen

Das hängt von deinen Anforderungen ab. Für Einsteiger eignen sich benutzerfreundliche Tools wie Blockpit. Wer viele Trades oder komplexe Aktivitäten in DeFi und NFTs hat, ist mit CoinTracking besser bedient. Wichtig ist, dass das Tool deutsche Steuerregeln berücksichtigt und einen Finanzamt-tauglichen Report liefert.

Ja, die meisten Tools erstellen BMF-konforme Reports, die du direkt in deiner Steuererklärung (z. B. Anlage SO) verwenden kannst. Sie ersetzen aber keine individuelle steuerliche Beratung. Bei komplexen Fällen empfiehlt sich die Abstimmung mit einem Steuerberater.

Nicht jedes Tool unterstützt alle Transaktionsarten. Moderne Anbieter wie CoinTracking bieten bereits gute DeFi- und NFT-Integrationen, während manche Einsteiger-Tools nur klassische Spot-Trades abbilden. Prüfe vorab, ob deine genutzten Plattformen unterstützt werden.